Mobilitätsberatung für Behörden und Elektrifizierung behördlicher Fuhrparks

E-Auto Parkplätze

Der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit keimt in vielen Kommunen und Unternehmen auf. Dabei rückt oft der Fuhrpark in den Fokus. Die VISPIRON SYSTEMS analysiert das Mobilitätsverhalten von Kund*innen, ermittelt den CO2-Fußabdruck und erarbeitet in enger Abstimmung Elektrifizierungsziele und Maßnahmen zu deren Erreichung.

1. Ausgangssituation - Drei verschiedene Fuhrparks

Der Projektgeber (ein Landratsamt in Baden-Württemberg) unterhält zur Wahrnehmung seiner öffentlichen Aufgaben mehrere Fuhrparks. Die Gesamtzahl der Fahrzeuge über alle Fuhrparks hinweg entspricht in etwa 110 Fahrzeugen (inkl. Anhängern). Der erste Fuhrpark ist in diesem Sinne der zentrale Fahrzeugpool, aus dem durch alle Mitarbeitenden des Projektgebers Transportmittel gebucht werden können. Der zweite Fuhrpark besteht aus Fahrzeugen, die direkt einzelnen Abteilungen oder Mitarbeitenden zugeordnet sind. Bei den in den beiden Fuhrparks vorhanden Fahrzeugen handelt es sich fast ausschließlich um Fahrzeuge aus den Kategorien PKW oder Transporter. Der dritte Fuhrpark umfasst die Fahrzeuge der beiden im Landkreis vorhandenen Straßenmeistereien und besteht aus einer breiten Palette unterschiedlicher Fahrzeugtypen (PKW, Transporter, LKW und Arbeitsmaschinen).

Ladevorgang Elektroauto

2. Herausforderung - Ökonomisch-ökologischer Fuhrpark

Die Herausforderung lag eingangs darin, den gesamten Fuhrpark ökonomisch-ökologisch nachhaltig auszurichten. Zusätzlich dazu existierte auf Seiten des Projektgebers der Wunsch, seine Fuhrparks konsequent zu elektrifizieren, die Anzahl der Fahrzeuge an die Auslastung anzupassen und gegebenenfalls zu reduzieren. Darüber hinaus wurde angestrebt, die vorhandenen drei Fuhrparks zu einem Fuhrpark zu subsumieren, um die internen Abläufe zu verbessern und den Verwaltungsaufwand zu minimieren. Im Zuge dessen sollte geprüft werden, welche Verbesserungen durch eine eingesetzte Software zur Unterstützung und Digitalisierung der Fuhrparkverwaltung erreicht werden können.

3. Vorgehensweise - Auswertung und Kategorisierung

Aus bereitgestellten Daten des Landratsamts wurde zunächst für alle Fahrzeuge das jeweilige Mobilitätsverhalten bestimmt. Diese Daten wurden ausgewertet, um je nach Abteilung und Standort Nutzungsprofile zu ermitteln und das Fahrverhalten zu kategorisieren. Abgeleitet aus dem Fahrverhalten konnten anschließend Potenziale für eine Elektrifizierung von Fahrzeugen ermittelt werden. Diese Elektrifizierungs-Potenziale wurden zudem mit den Ergebnissen einer Nutzer*innenbefragung abgeglichen. Außerdem wurden dadurch weitere relevante Anforderungen an den Fuhrpark identifiziert, bzw. Erkenntnisse zum Nutzungsverhalten gewonnen. Basierend auf sämtlichen Anforderungen konnten anschließend Fahrzeuge für eine Elektrifizierung identifiziert werden. Nach Identifikation dieser Fahrzeuge, wurde darüber hinaus der Bedarf an Ladeinfrastruktur ermittelt und das zu erwartende Ladeverhalten aus den Fahrdaten abgeleitet. Zum Ausgangszustand sowie zum Endzustand wurde darüber hinaus jeweils der CO2-Fußabdruck bestimmt.

4. Fazit - Elektrifizierungsstrategie

Anhand der bereitgestellten Daten und durch eine enge Abstimmung mit den Ansprechpartner*innen vor Ort, konnte eine Elektrifizierungsstrategie entwickelt werden, die dem Wunsch nach einem grünen und nachhaltigen Fuhrpark bestmöglich gerecht wird. Dabei sollen für die Nutzer*innen des Fuhrparks im Alltag keinerlei Einschränkungen entstehen, um nachhaltig die Akzeptanz für Elektromobilität zu erhöhen und den Wunsch nach Elektrifizierung vielleicht auch im privaten Umfeld zu wecken.

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Fahrzeue analysiert

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Elektrifizierungspotenzial im Fahrzeugpool

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